Inhalt dieser Seite
- Details zur Leistung
- Räum- und Streupflicht in München: Was wirklich auf Sie zukommt
- So läuft unser Winterdienst ab – von der Wetterbeobachtung bis zur Räumung
- Splitt statt Salz: Streumittel, die Bäume, Beton und Hund schonen
- Saisonvertrag, bevorzugt im Paket – und wie der Festpreis zustande kommt
- Ihre Vorteile
- Häufige Fragen (FAQ)
- Ergänzende Leistungen
Winterdienst in München – das leisten wir für Sie
Der Winterdienst in München sichert Gehwege, Zufahrten und Stellplätze gegen Schnee und Eisglätte. Laut Münchner Straßenreinigungsverordnung haften Eigentümer für Unfälle – ein Risiko, das Sie an uns abgeben können. Ab dem 1. November stehen wir in Bereitschaft. Welche Flächen bis wann geräumt sein müssen, legen wir vor der Saison gemeinsam mit Ihnen schriftlich fest. Bevorzugt übernehmen wir den Winterdienst zusammen mit Hausmeisterservice, Treppenhaus- oder Unterhaltsreinigung – für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbeobjekte. Dann gibt es für das Objekt ein Angebot, eine Abrechnung und einen Ansprechpartner über das ganze Jahr.
Räum- und Streupflicht in München: Was wirklich auf Sie zukommt
Die Münchner Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen schiebt die Verkehrssicherungspflicht für angrenzende Gehwege an die Grundstückseigentümer weiter. Konkret heißt das: Werktags muss bis 7:00 Uhr geräumt und gestreut sein, an Sonn- und Feiertagen bis 8:00 Uhr, und das durchgehend bis 20:00 Uhr nachgehalten werden. Bei Eisregen oder anhaltendem Schneefall reicht ein einmaliger Einsatz am Morgen nicht aus – Sie müssen mehrfach am Tag nachstreuen. Genau an dieser Nachhaltepflicht scheitern die meisten Eigenleistungen.
Geräumt wird auf einer Gehbahnbreite von etwa 1,0 bis 1,5 Metern, sodass zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeikommen. Der Schnee gehört an den Fahrbahnrand oder auf den eigenen Grund, nicht in die Gosse oder auf den Radweg. Wer das verschläft und es passiert ein Sturz, haftet als Eigentümer für Behandlungskosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld – im Streitfall vor Gericht. Für Hausverwaltungen kommt das organisatorische Risiko dazu, weil sie die Pflicht zwar an Mieter delegieren, deren Ausführung aber kontrollieren müssen.
Mit einem Winterdienstvertrag geben Sie die Durchführung an uns ab; eine Kontrollpflicht bleibt beim Eigentümer. Wir übernehmen Räumen und Streuen und halten bei Bedarf nach; welche Flächen bis wann geräumt sein müssen, steht im Vertrag.
So läuft unser Winterdienst ab – von der Wetterbeobachtung bis zur Räumung
Unsere Saison startet zum 1. November, ab da sind wir in Bereitschaft. Wir richten die Touren an der Wettervorhersage aus: Kündigt sich für die Nacht Glätte an, wird früh am Morgen geräumt und gestreut. In München muss die Gehbahn werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertags ab 8 Uhr sicher begehbar sein; bis wann Ihre Flächen fertig sein müssen, halten wir vor der Saison im Vertrag fest.
Räumflächen, Zugänge, Streumittel und Einsatzzeiten werden vor der Saison schriftlich festgelegt, damit bei jedem Einsatz dieselben Bereiche in derselben Reihenfolge abgearbeitet werden. Gehwege und Hauseingänge werden von Hand mit Schneeschieber und Streuwagen bearbeitet, größere Zufahrten, Stellplätze und Parkdecks maschinell – mit eigenem Gerät oder, wo eine Fläche Spezielles braucht, mit dazugeliehenem. Bei Dauerfrost oder anhaltendem Schneefall erhöhen wir die Frequenz automatisch und halten so oft nach, wie es die Lage verlangt.
Im Schadensfall zählt, ob sich belegen lässt, dass geräumt und gestreut wurde – im Versicherungs- oder Gerichtsfall oft mehr als die Räumung selbst. Wie die Einsätze festgehalten werden, klären wir deshalb bei der Begehung und schreiben es in den Vertrag.
Splitt statt Salz: Streumittel, die Bäume, Beton und Hund schonen
In München gilt für Gehwege ein grundsätzliches Auftausalzverbot – Salz ist nur bei besonderen Gefahrenlagen wie überfrierender Nässe an Treppen oder Gefällstrecken zulässig. Wir richten uns danach und streuen im Regelfall abstumpfende Mittel: Splitt oder umweltschonende Granulate. Die geben sofort Griffigkeit, ohne den Boden mit Chlorid zu belasten.
Das hat handfeste Gründe, die über die Verordnung hinausgehen. Streusalz zieht Wasser aus Wurzeln und schädigt die Straßenbäume und Hecken entlang der Gehwege – Schäden, die im Frühjahr sichtbar werden und teuer sind. Es greift Betonkanten, Natursteinbeläge und Tiefgaragenrampen an, fördert Korrosion an Geländern und reizt die Pfoten von Hunden. Splitt vermeidet all das und lässt sich nach der Frostperiode aufkehren und wiederverwenden.
Salz setzen wir gezielt und sparsam nur dort ein, wo abstumpfende Mittel an ihre Grenzen kommen – etwa bei massivem Eisregen auf einer abschüssigen Einfahrt, wo es um die Verkehrssicherheit geht. Diese Abwägung treffen wir vor Ort und nach Vorgabe, nicht pauschal. So erfüllen Sie die Vorgaben, ohne Ihre Außenanlagen und die Umwelt unnötig zu belasten.
Saisonvertrag, bevorzugt im Paket – und wie der Festpreis zustande kommt
Unser Winterdienst richtet sich an Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften, Praxen, Kanzleien und Gewerbebetriebe und läuft als Saisonvertrag von November bis März: feste Bereitschaft, Räumung innerhalb der vereinbarten Fristen und ein kalkulierbarer Preis für die ganze Periode, unabhängig davon, wie oft es schneit. Am besten passt er dort, wo wir das Objekt ohnehin betreuen. Bevorzugt übernehmen wir ihn deshalb zusammen mit Hausmeisterservice, Treppenhaus- oder Unterhaltsreinigung – als Ganzjahrespaket mit einem Angebot, einer Abrechnung und Inhaber Robert Buckl als festem Ansprechpartner.
Vor jedem Angebot kommen wir kostenlos zur Begehung vorbei. Vor Ort messen wir die zu räumenden Flächen aus, schauen uns Gefällstrecken, Treppen, Tiefgarageneinfahrten und die Lage zur öffentlichen Straße an und klären, wo Splitt gelagert werden kann. Erst auf dieser Grundlage entsteht ein belastbarer Preis – kein Schätzwert am Telefon. Die Größe und der Zuschnitt der Flächen, die nötige Einsatzfrequenz und der Anteil an Handarbeit bestimmen den Aufwand.
Das Festpreis-Angebot liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Wir arbeiten mit der bereits beschriebenen Endkontrolle durch den Inhaber und übernehmen mit dem Vertrag das Räumen und Streuen. So liegt die Arbeit auf unseren Touren – und Sie haben im Winter eine Sorge weniger.
Der richtige Zeitpunkt für die Vergabe liegt im September und Oktober. Dann ist der Einsatzplan für die Saison noch offen, und wir können die Flächen bei Tageslicht und ohne Schnee aufmessen — Gehwegbreiten, Zufahrten, Treppen, Stellplätze und die Frage, wo der geräumte Schnee überhaupt hin darf. Wer erst beim ersten Frost anfragt, konkurriert mit allen anderen um die letzten freien Plätze in den Touren.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ab wann muss in München gestreut werden?
Wer haftet bei Glatteis-Unfällen?
Ab wann sind Sie einsatzbereit?
Übernehmen Sie die Verkehrssicherungspflicht?
Streusalz oder Alternativen?
Räumen Sie auch Tiefgarageneinfahrten?
Was bei Dauerfrost?
Lässt sich der Winterdienst mit anderen Leistungen kombinieren?
Auch Sommerdienst möglich?
Stand: Oktober 2026
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