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Büroreinigung München: Kosten pro m² im Vergleich (2026)

Robert Buckl
Inhaber & Geschäftsführer

Kurz gesagt

Büroreinigung in München kostet rund 0,30 bis 0,45 Euro netto pro Quadratmeter je Reinigung. Bei wöchentlicher Reinigung eines 200-m²-Büros entspricht das etwa 1,30 bis 1,95 Euro pro Quadratmeter und Monat. Wo ein Angebot innerhalb der Spanne liegt, hängt an Bodenbelag, Sanitär- und Küchenanteil, Frequenz und Zugänglichkeit. Verbindlich wird der Preis erst nach einer Begehung mit Aufmaß.

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Pro Reinigung oder pro Monat: zwei Bezugsgrößen

Quadratmeterpreise für Büroreinigung werden auf zwei Arten genannt, und wer sie verwechselt, vergleicht Äpfel mit Birnen. Je Reinigung liegt die Büroreinigung bei uns bei 0,30–0,45 € netto pro m². Pro Monat hängt der Quadratmeterpreis vom Turnus ab: Bei wöchentlicher Reinigung eines 200-m²-Büros sind es rund 1,30–1,95 € pro m² und Monat, bei Reinigung alle zwei Wochen etwa die Hälfte.

Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot, worauf sich der Preis bezieht – pro Reinigung, pro Woche oder pro Monat – und wie viele Einsätze im Monat eingerechnet sind.

Monatskosten nach Bürogröße

Gerechnet mit derselben Formel wie unser Preisrechner, wöchentliche Reinigung, 4,33 Einsätze pro Monat, alle Angaben netto.

Büroflächeje Einsatzpro Monatpro m² und Monat
80 m²60–78 €260–338 €3,25–4,22 €
120 m²60–78 €260–338 €2,17–2,81 €
200 m²60–90 €260–390 €1,30–1,95 €
400 m²120–180 €520–779 €1,30–1,95 €
600 m²162–243 €701–1.052 €1,17–1,75 €
1.200 m²306–459 €1.325–1.987 €1,10–1,66 €

Der Quadratmeterpreis sinkt mit der Größe aus zwei Gründen: Bei kleinen Büros bestimmt der Mindestauftragswert von 60 € je Einsatz den Preis, und ab 500 m² greift eine Mengenstaffel von 10 %, ab 1.000 m² von 15 %.

Wöchentlich oder alle zwei Wochen?

Für ein Büro mit 200 m² kostet die Reinigung alle zwei Wochen 143–215 € im Monat, wöchentlich 260–390 €. Der einzelne Einsatz wird bei längerem Abstand etwas teurer, weil sich mehr Schmutz sammelt – der Monatspreis sinkt trotzdem deutlich.

Ob der längere Turnus reicht, entscheiden Sanitärräume und Teeküche. Sie brauchen bei täglicher Nutzung meist häufiger Reinigung als Arbeitsplätze und Besprechungsräume. Sinnvoll ist deshalb ein Plan, der die Intervalle je Bereich getrennt festlegt, statt das ganze Büro im selben Takt zu reinigen. Mehrere Reinigungen pro Woche kalkulieren wir nach der Begehung.

Was den Preis innerhalb der Spanne bestimmt

  • Bodenbeläge: Teppich wird gesaugt, Hartböden werden feucht gewischt. Gemischte Flächen und empfindliche Beläge wie Parkett oder Naturstein kosten mehr Zeit.
  • Sanitär und Küche: Der Anteil an Waschräumen, Duschen und Teeküchen treibt den Aufwand stärker als die reine Bürofläche.
  • Möblierung: Freie Schreibtische lassen sich schnell abwischen. Wo Unterlagen liegen bleiben, bleibt die Fläche ungereinigt oder kostet Zeit.
  • Glas im Innenraum: Glastrennwände und Türen mit Fingerabdrücken sind Handarbeit.
  • Zugang: Schlüssel, Alarmanlage, Aufzug und Parkmöglichkeit entscheiden mit darüber, wie viel Zeit vor und nach dem eigentlichen Reinigen vergeht.
  • Uhrzeit: Abends nach Büroschluss ist üblich. Für Einsätze am Wochenende kommt ein Zuschlag von 80 % auf den Mengenanteil dazu.

Angebote richtig vergleichen

Ein niedriger Quadratmeterpreis mit vielen Zusatzpositionen kann teurer sein als ein höherer, in dem alles enthalten ist. Diese Punkte sollten in jedem Angebot stehen:

  • Bezugsgröße des Preises und Zahl der Einsätze pro Monat
  • ein Leistungsverzeichnis: welcher Bereich in welchem Turnus mit welchem Verfahren gereinigt wird
  • die kalkulierten Personenstunden pro Monat, falls nach Stunden gerechnet wird
  • Anfahrt, Pauschalen und Verbrauchsmaterial – enthalten oder separat
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist (mehr dazu im Beitrag Reinigungsvertrag kündigen)
  • netto oder brutto

Kosten senken ohne Qualitätsverlust

  • Turnus je Bereich: Sanitär und Küche häufiger, selten genutzte Räume seltener.
  • Clean-Desk: Freie Schreibtische werden gründlicher und schneller gereinigt.
  • Sonderleistungen bündeln: Glasreinigung oder Teppichpflege am selben Termin wie eine Grundreinigung spart einen eigenen Einsatz – und für jeden Einsatz gilt der Mindestauftragswert von 60 €.
  • Gemeinsam beauftragen: Wenn sich mehrere Mieter eines Hauses zusammentun, greift ab 500 m² die Mengenstaffel.

Rechenbeispiel: Büro mit 120 m²

Ein Büro mit 120 m², Teppich in den Arbeitsräumen, ein Waschraum und eine Teeküche, wöchentliche Reinigung nach Feierabend: Der Flächenanteil liegt bei 120 m² × 0,30–0,45 € = 36–54 € und damit unter dem Mindestauftragswert von 60 € je Einsatz; der Preisrechner setzt dafür 60–78 € je Einsatz an. Im Monat sind das 260–338 € netto oder 309–402 € brutto.

Den genauen Wert innerhalb der Spanne legen wir nach der kostenlosen Begehung fest: Inhaber Robert Buckl sieht sich das Büro an, nimmt Aufmaß und schickt Ihnen in der Regel innerhalb von 24 Stunden ein Festpreis-Angebot mit Leistungsverzeichnis. Eine erste Einschätzung liefert der Preisrechner; die Preise weiterer Leistungen stehen in der Preisliste für Gebäudereinigung in München.

Häufige Fragen

Warum unterscheiden sich Angebote so stark?
Weil sie oft Unterschiedliches enthalten. Prüfen Sie, ob Grundgebühr, Anfahrt, Verbrauchsmaterial und Sonderleistungen wie Glasreinigung eingerechnet sind. Ein niedriger Quadratmeterpreis mit vielen Zusatzpositionen kann teurer sein als ein höherer, in dem alles steckt.
Was ist die Anfahrtspauschale?
Manche Anbieter rechnen damit je Einsatz Anfahrt und Rüstzeit ab, unabhängig von der Fläche. Wir berechnen keine Anfahrtspauschale – die Anfahrt ist bei uns im Preis enthalten. Unabhängig von der Fläche gilt nur der Mindestauftragswert von 60 € netto je Einsatz; deshalb sind sehr kleine Büros pro Quadratmeter teurer als große.
Lohnt sich Reinigung außerhalb der Arbeitszeit?
Für den Betriebsablauf fast immer. Reinigung abends nach Büroschluss ist in der Branche der Normalfall. Einen Aufschlag gibt es vor allem am Wochenende; bei uns sind das 80 % auf den Mengenanteil.
Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?
Sanitär und Küche bei täglicher Nutzung möglichst täglich, Arbeitsplätze und Böden je nach Frequenz zwei- bis fünfmal wöchentlich, Fensterbänke und Heizkörper monatlich. Sinnvoll ist, die Intervalle je Bereich getrennt festzulegen statt pauschal für das ganze Büro.
Netto oder brutto?
Die Richtwerte sind Nettopreise, wie zwischen Unternehmen üblich. Privatkunden bekommen im Angebot den Bruttopreis einschließlich Umsatzsteuer ausgewiesen.

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