
Coworking Space Reinigung: Besondere Herausforderungen meistern
Coworking Space Reinigung – besondere Anforderungen an flexible Arbeitsräume
Coworking Spaces boomen in München. Von Schwabing über die Maxvorstadt bis zum Werksviertel entstehen immer mehr flexible Arbeitsräume, die von unterschiedlichsten Nutzern geteilt werden. Doch genau diese Vielfalt stellt besondere Herausforderungen an die Reinigung. Wechselnde Belegung, Gemeinschaftsflächen, Hotdesks und Veranstaltungsräume erfordern ein durchdachtes Reinigungskonzept, das weit über die klassische Büroreinigung hinausgeht.
Warum Coworking Spaces andere Reinigung brauchen als klassische Büros
Im Gegensatz zu traditionellen Büros, in denen jeder Mitarbeiter seinen festen Arbeitsplatz hat, zeichnen sich Coworking Spaces durch einige Besonderheiten aus, die direkte Auswirkungen auf die Reinigung haben:
- Wechselnde Nutzer: Täglich sitzen andere Personen an den Arbeitsplätzen. Jeder bringt unterschiedliche Hygienestandards und Gewohnheiten mit.
- Hohe Frequentierung von Gemeinschaftsflächen: Küchen, Loungebereiche, Druckerräume und Sanitäranlagen werden von deutlich mehr Personen genutzt als in einem herkömmlichen Büro gleicher Größe.
- Flexible Öffnungszeiten: Viele Coworking Spaces sind rund um die Uhr zugänglich. Das macht die Planung der Reinigungszeiten anspruchsvoller.
- Repräsentativer Anspruch: Coworking Spaces sind auch Visitenkarte der Betreiber. Neue Mitglieder entscheiden sich oft spontan nach einem Besichtigungstermin – Sauberkeit ist dabei ein entscheidender Faktor.
- Veranstaltungsflächen: Viele Spaces bieten Event-Räume für Workshops, Meetups oder Firmenpräsentationen. Nach jeder Veranstaltung ist eine kurzfristige Reinigung nötig.
Die wichtigsten Reinigungsbereiche im Coworking Space
Ein professionelles Reinigungskonzept für Coworking Spaces muss alle Zonen berücksichtigen und unterschiedliche Reinigungsintervalle festlegen:
Hotdesks und Shared Workspaces
Gemeinsam genutzte Schreibtische sind hygienisch besonders anspruchsvoll. Tastaturen, Mäuse, Tischoberflächen und Telefonhörer werden von verschiedenen Personen berührt und sollten täglich desinfiziert werden. Eine reine Staubreinigung reicht hier nicht aus – antibakterielle Wischtücher oder Flächendesinfektionsmittel gehören zum Standard.
Besprechungsräume und Telefonboxen
Meeting-Räume und Telefonkabinen werden im Tagesverlauf von vielen verschiedenen Personen genutzt. Hier sammeln sich Getränkereste, Whiteboard-Marker, Papier und Alltagsschmutz. Die Reinigung sollte idealerweise mehrmals täglich erfolgen, mindestens aber nach jeder längeren Nutzung.
Gemeinschaftsküchen und Loungebereiche
Die Küche ist das Herzstück jedes Coworking Spaces – und gleichzeitig die größte hygienische Herausforderung. Kaffeeflecken, Krümel, volle Mülleimer und verschmutzte Spülen sind an der Tagesordnung. Eine tägliche Grundreinigung ist Pflicht, ergänzt durch mindestens eine Zwischenreinigung am Nachmittag.
Sanitäranlagen
Bei der hohen Nutzungsfrequenz in Coworking Spaces müssen Toiletten und Waschräume mehrmals täglich kontrolliert und gereinigt werden. Die regelmäßige Auffüllung von Seife, Papierhandtüchern und Toilettenpapier gehört selbstverständlich dazu.
Eingangsbereiche und Empfang
Der erste Eindruck zählt. Eingangsbereiche, Empfangstresen und Garderoben sollten durchgehend tadellos aussehen. Besonders in der nassen Jahreszeit in München bringen Besucher Feuchtigkeit und Straßenschmutz ins Gebäude, was eine häufigere Reinigung der Eingangszone erfordert.
Reinigungskonzepte für Coworking Spaces: Modelle und Empfehlungen
Für die optimale Sauberkeit in Coworking Spaces empfiehlt sich ein mehrstufiges Reinigungskonzept:
Tägliche Grundreinigung (nach Geschäftsschluss)
Die umfassende Reinigung aller Flächen erfolgt idealerweise abends oder nachts, wenn der Space leer oder nur minimal belegt ist. Dazu gehören:
- Staubsaugen und Wischen aller Bodenflächen
- Reinigung und Desinfektion aller Arbeitsplätze und Gemeinschaftsflächen
- Gründliche Sanitärreinigung
- Küchenreinigung inklusive Geräte
- Mülleimer leeren und neue Beutel einsetzen
- Auffüllen aller Verbrauchsmaterialien
Tagesreinigung (Service-Team)
Ergänzend zur abendlichen Grundreinigung sollte ein Service-Team tagsüber für Ordnung sorgen. Diese sogenannte Sichtreinigung umfasst:
- Regelmäßige Kontrolle und Zwischenreinigung der Sanitäranlagen (mindestens alle zwei Stunden)
- Aufräumen und Reinigen der Küche nach der Mittagszeit
- Auffüllen von Verbrauchsmaterialien bei Bedarf
- Sofortreinigung bei Verschmutzungen (verschüttete Getränke, Essensreste)
- Ordnung in Gemeinschaftsbereichen herstellen
Wöchentliche und monatliche Sonderreinigung
Zusätzlich zur täglichen Reinigung sind regelmäßige Intensivreinigungen notwendig:
- Wöchentlich: Glasreinigung der Innenflächen, Staubwischen in höheren Bereichen, Reinigung der Polstermöbel mit Staubsauger
- Monatlich: Grundreinigung der Küche inklusive Kühlschrank und Backofen, Teppichreinigung in Besprechungsräumen
- Vierteljährlich: Fensterreinigung außen, Grundreinigung der Böden, Polsterreinigung
Hygienekonzept nach aktuellen Standards
Seit der Corona-Pandemie haben sich die Hygieneanforderungen in gemeinschaftlich genutzten Arbeitsräumen deutlich verschärft. Ein modernes Hygienekonzept für Coworking Spaces in München sollte folgende Elemente umfassen:
- Desinfektionsspender: An allen Eingängen und in Gemeinschaftsbereichen frei zugänglich.
- Flächendesinfektion: Regelmäßige Desinfektion aller häufig berührten Oberflächen wie Türklinken, Lichtschalter, Aufzugtasten und Geländer.
- Reinigungsstation für Nutzer: Bereitstellung von Desinfektionstüchern oder Sprühflaschen, damit Nutzer ihren Arbeitsplatz vor und nach der Nutzung selbst abwischen können.
- Transparente Kommunikation: Aushänge mit Reinigungszeiten und Hygieneregeln schaffen Vertrauen bei den Mitgliedern.
Kosten und Budgetplanung für Betreiber
Die Reinigungskosten für Coworking Spaces liegen aufgrund der höheren Anforderungen typischerweise über denen einer klassischen Büroreinigung. Betreiber in München sollten mit folgenden Richtwerten kalkulieren:
- Grundreinigung: Je nach Größe und Ausstattung zwischen drei und fünf Euro pro Quadratmeter und Monat für die tägliche Grundreinigung.
- Tagesservice: Zusätzlich ein bis zwei Euro pro Quadratmeter für die Tagesbetreuung durch ein Service-Team.
- Sonderreinigungen: Event-Reinigungen, Grundreinigungen oder Sondereinsätze werden separat abgerechnet.
Die Investition in professionelle Reinigung zahlt sich aus: Saubere, gepflegte Spaces verzeichnen eine höhere Mitgliederzufriedenheit, weniger Kündigungen und bessere Bewertungen auf Plattformen wie Google Maps.
Fazit: Saubere Coworking Spaces als Wettbewerbsvorteil
In der Münchner Coworking-Szene entscheidet die Sauberkeit maßgeblich über den Erfolg eines Spaces. Ein professionelles, mehrstufiges Reinigungskonzept sorgt für zufriedene Mitglieder, positive Bewertungen und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Reinigungsdienstleister, der die besonderen Anforderungen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsräume versteht, ist dabei unverzichtbar.
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